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Waldbrandgefahr
Die Karte zeigt Ihnen die aktuelle Waldbrandgefahr in Deutschland, erstellt vom DWD
Detailinformationen zu dieser Karte finden Sie beim DWD (Deutscher Wetterdienst), wenn Sie hier klicken.
Haupsächlich zur Sommerzeit vernichten immer wieder Waldbrände große Flächen des kostbaren Waldes.
Nicht nur im Süden der USA, in Australien oder in der Mittelmeerregion toben diese Feuerwalzen. Auch in unseren Breitengraden kann in der heißen und trockenen Jahreszeit sehr schnell ein Feuer ausbrechen. Bitte beachten Sie unsere Tipps, Links und Informatioen.
Zu den Ursachen zählen:
Es gibt unterschiedliche Arten des Waldbrandes. Man unterscheidet hier zwischen..
Bodenfeuer
Auch Lauffeuer genannt. Diese häufigste Art des Waldbrandes entsteht unmittelbar durch Tabakreste, Grillkohle etc. Fast jeder Waldbrand entsteht auf diese Weise !
Kronen- und Vollfeuer
Gleichzeitiges Boden- und Kronenfeuer mit großer Hitzeentwicklung und Überspringen brandfreier Bereiche
Erdfeuer
Seltener als die bisher beschriebenen Feuerarten, Entstehung aus Bodenfeuer überwiegend in Moorgebieten, mit sehr langsamer Ausbreitungsgeschwindigkeit. Ausbreitung unabhängig vom Wind nach allen Seiten hin.
Stammfeuer
Noch seltener als Erdfeuer, auf Einzelstämme beschränkt. Brandverlauf meist in hohlen Stämmen.
Flugfeuer
Entsteht aus Kronen- und Vollfeuer bei stärkeren Winden mit großer Hitzeentwicklung. Sehr gefährlich wegen der Brandausdehnung und beschleunigung durch Zusammenlaufen der Einzelbrände.
Klima und Witterung sind von entscheidender Bedeutung. Die Waldbrandgefahr steigt mit
Zunehmenden und anhaltendem Niederschlagsmangel
Abnehmender Bodenfeuchtigkeit
Abnehmender Luftfeuchtigkeit
Langanhaltenden hohen Lufttemperaturen
Zunehmender Sonnenscheindauer
Trockenem Wind
Besondere Gefahr besteht beim Abbau von Hochdruckwetterlagen. Begünstigt wird das Entstehen von Waldbränden durch mittlere Windstärken (2-5). Beginn der Gefahr ab 10 Uhr, Höhepunkt zwischen 12 Uhr und 16 Uhr, wieder absinkend bis etwa 18 Uhr
Die Waldbrandgefahr ist stark von der Jahreszeit abhängig:
März bis Mai: sehr große Gefahr
Juni bis Juli : große Gefahr
August bis September: geringe Gefahr
November bis Februar: kaum Gefahr
Sehr gefährdet
Nadelholzkulturen und jüngere Nadelholzbestände bis zu 40 Jahren, sehr dichtstehend, keine Mischung, viel trockenes oder abgestorbenes Material
Gefährdet
Mittelalte Nadelholzbestände, wenn trockenes oder abgestorbenes Material vorhanden, bei relativ hohem Dichtbestand; Nadelholzkulturen mit wenig dürrem Material am Boden
Weniger gefährdet
Mittelalte Nadelholzbestände mit beigemischtem Laubholz; bei Vergrasung und Verkrautung nur im Frühjahr
Gering Gefährdet
Nadel- und Laubaltholz ohne Bodenflora oder mit nur geringer Bodenvegetation; Laubholzunterstand im Sommer; bei Feuchtstandorten; bei guter Zugänglichkeit
Nadelwälder sind insgesamt deutlich gefährdeter als Laubwälder. Am meisten sind reine Kiefernwälder gefährdet
Die Bodenvegetation oder die Bodenbedeckung ist maßgebend für die Entstehung von Waldbränden (Bodenfeuer) und deren Ausbreitungsgeschwindigkeit. Das Verhindern von Grasdecken ist deshalb eine wichtige waldbauliche Aufgabe.
Sehr gefährdet
dürres Gras, trockenes Reisig
Gefährdet
dürrer Farn, Heide, Heidelbeere
Wie in der oberen Statistik gezeigt, entstehen die meisten Waldbrände durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Auch wenn Sie in Ihrem Wald, oder in den Wald in Ihrem Urlaunsort, nicht diese Symbole und Hinweise finden, gelten u.a. folgende Hinweise / Verbote
- kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen
- bitte nicht rauchen oder seien Sie vorsichtig bei dem Umgang mit
Feuerzeug / Streichölzen und Tabakwaren.
- werfen Sie keine brennenden Gegenstände aus den Fahrzeug, wenn
Sie durch eine Waldgebiet fahren
- Fragen Sie die zuständige Forstbehörde, z.B. nach öffentlichen Grill-
und Feuerplätzen
- entsorgen Sie leere Glasflaschen nicht in der Natur
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