Die Berufsfeuerwehr

Die Feuerwehr Leverkusen ist eine moderne Gefahrenabwehreinrichtung der Stadt.

Organisatorisch wird die Feuerwehr in zwei große Abteilungen aufgeteilt, "Gefahrenabwehr" und "Gefahrenvorbeugung". Innerhalb der Feuerwehr Leverkusen ist die Abteilung Gefahrenabwehr die personalstärkste Abteilung, in der die Kernaufgaben der Feuerwehr erledigt werden. Die Abteilung beinhaltet die Sachgebiete "Einsatzpersonal / Rettungsdienst" und "Einsatzplanung".

Zu diesen operativen Diensten der Feuerwehr Leverkusen zählt der Rettungsdienst, die technische Hilfeleistung, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Tierrettung.

Neben den operativen Diensten gehören auch vorbereitende Aufgaben für den Einsatz zur Abteilung Gefahrenabwehr. Dies sind einsatzplanerische Tätigkeiten, die Organisation des Krisenmanagements der Stadt Leverkusen für Großschadenslagen und auch die Leitstelle.

Die Abteilung Gefahrenvorbeugung teilt sich in die Sachgebiete "Vorbeugender Brandschutz / Ausbildung" und "Technik" auf. Detailiierte Aufgabenbeschreibung finden Sie in den weiteren Unterpunkten.

 

Organigramm Berufsfeuerwehr

 

Die Geschichte der Berufsfeuerwehr Leverkusen

Ein Rückblick aus dem Jahre 2001

25 Jahre Feuerwehr Leverkusen

 … sind untrennbar mit der Entwicklung der Stadt Leverkusen verbunden. Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist Leverkusen für viele Menschen in unserem Land immer noch gleichbedeutend mit chemischer Industrie und Spitzensport. Dabei ist diese Großstadt, in der rund 165.000 Menschen leben, vor mehr als 100 Jahren aus dem Zusammenschluss vieler Gemeinden hervorgegangen. Davon war bei der Gründung der Stadt Leverkusen am 1. April 1930 noch nicht die Rede. Damals wurden ehemals selbständige Gemeinden, die sogar das Stadtrecht besessen hatten, zu einer Stadt von 43.000 Menschen zusammengefasst. Beim Zusammenschluss sollte keine Gemeinde benachteiligt werden. Man einigte sich auf den Namen Leverkusen, das 1955 kreisfreie Gemeinde wurde und 1963 die Einwohnerzahl von 100.000 erreichte. Der Namensgeber war Carl Leverkus, welcher 1860 mit seiner Firma aus Wermelskirchen an den Rhein gezogen war, um die guten Verkehrswege zum Transport seiner Produkte und Ausgangsstoffe zu nutzen.

Leverkusen ist auch heute noch ein optimaler Firmenstandort, auch wenn niemand an die heutigen Luft- und Straßenverkehrswege gedacht hatte. Als Vorläufer der Berufsfeuerwehr wurden 1965 zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, die damals in sechs Zügen organisiert war, 22 hauptamtliche Mitarbeiter eingestellt. 1975 wuchs die Einwohnerzahl der Stadt Leverkusen durch weitere Eingemeindungen im Rahmen der kommunalen Neugliederung auf 170.000 an. Mit der kommunalen Neugliederung wuchs auch die Zahl der Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr auf zehn an. Die Zahl der hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr stieg auf 114 Mitarbeiter an. Leverkusen war endgültig zur Großstadt geworden. Nach dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz war damit die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr erforderlich.

Am 01. April 1976 wurde aus der Freiwilligen Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften die Berufsfeuerwehr, in der heute 150 Beamte des feuerwehrtechnischen Dienstes in verschiedenen Funktionen und Verwendungen Einsatzdienst leisten. Mit der Gründung der Berufsfeuerwehr wurde die Feuer- und Rettungswache der ehemaligen Kreisstadt Opladen zur Feuerwache Nord. Seit dem 01. Juni 1972 ist im Klinikum Leverkusen ein Rettungswagen mit Notarzt stationiert. Am 1. März 1988 ist dieser Notarztwagen durch ein Notarzteinsatzfahrzeug ersetzt worden, welches mit Rettungsassistent in einer Rettungswache im Klinikum untergebracht ist.

 

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